Von A wie Aktie bis Z wie Zinsen…
Viele kannten bis zu dem 12. Februar nur den Flughafen, wobei die Exkursion, in den Finanzdistrikt der Stadt Frankfurt, Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klasse einen tieferen Blick gewährte. Im Rahmen des gewählten Leistungskurses, Wirtschaft und Recht, wurde die Theorie, zum Themengebiet Geldpolitik, in die Praxis umgesetzt.
Um gegen 9 Uhr im Geldmuseum fit zu sein, wurde zum Start 3 Stunden zuvor das ein oder andere Auge zugemacht. Der erste Stop wurde von einer Ralley begleitet, die durch das interaktive Museum führte, wobei Historie und Gegenwart unserer Währung im Mittelpunkt stand.
Ebenso im Mittelpunkt waren die Aktienhändler, welche wie Fische in einem Aquarium am zweiten Stop, der Börse, betrachtet wurden. Bewundernswert wie knapp 40 Personen für eine Stunde so gespannt diesen Handelsplatz begutachtet haben, obwohl die Szenarie erst trist erscheinen mag. Hoch oben hinter Glasscheiben und unten in der Mitte, vor zahlreichen Bildschirmen, jene, die Wertpapiere Ver- und Ankaufen.
Diese anstrengenden Aktivitäten benötigten natürlich eine Freizeit, um Energie zu sammeln und selbst einmal die Frankfurter Innenstadt zu Erkunden. Im Sinne des Wirtschaftswachstum wurde dabei auch von den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe an diesem Tag Geld in Umlauf gebracht.
Der letzte Tagespunkt Zwang die Reisenden Deutschland zu verlassen, um das neutrale Gelände der Europäischen Zentralbank zu betreten. Leider wurde dort nur ein kleiner Bereich des Erdgeschosses, trotz Einlasskontrolle, in einer Führung gezeigt. Somit ging es aus einen der faszinierenden Wolkenkratzer Frankfurts zurück in das bescheidene Neudietendorf. Glücklicherweise schaffte es jeder wieder in den Bus, wobei manche schick gekleideten Mitschüler in Anzügen sich dem Geschehen der EZB ein wenig zu gut untermischten. Kleider machen zwar Leute, trotzdem war vermutlich jeder nach diesem informativen, aber langen Tag geschafft.
Text: Sophie Linnert




















